Rating: 6/10

Veröffentlicht: 29. Juli 2025

Label: Cult

Nach den großartigen Alben Tyranny und Virtue, driften The Voidz nun zunehmend in etwas weniger zugängliche und gleichzeitig aber auch leider weniger tiefgründige Klangteppiche ab. Ein wesentlicher Grund dafür ist in jedem Fall wohl der inflationäre Einsatz von Autotune, welcher den Songs anfänglich noch guttat, mittlerweile jedoch stellenweise die Grenze des Erträglichen übersteigt.

Dennoch ist die EP keineswegs schlecht und hat einiges zu bieten. Der Anfangs- und der Schlusstrack Unholy Lover und Drifto runden die EP eher schwach ab, in der Mitte lebt Męğż Øf Råm dann aberauf: Blue Demon und Russian Coney Island sind Songs, die so auch auf Virtue gewesen sein könnten und damit, nomen est omen, auf das Können der Band und die grundsätzlich hohe Qualität ihres musikalischen Outputs verweisen.